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Im vorherigen Blog Artikel ging es primär um die Medica-Messe. Dieses Mal möchten wir mehr über die Marktpotenziale sprechen.

Als Unternehmen agieren wir vor allen Dingen in der Medizintechnik und helfen dort ansässigen Unternehmen mit unseren Sprachdienstleistungen.

Dabei legen wir unseren Fokus auf deutsche Unternehmen, welche expandieren und neue Märkte erschließen möchten.Im vorherigen Blog Artikel ging es primär um die Medica-Messe.

Dieses Mal möchten wir mehr über die Marktpotenziale sprechen. Wir besprechen den Auslands- und Inlandsmarkt, behandeln das Thema Exportieren und geben informative Fakten und Zahlen sowie Sprachanteile für medizinische Geräte weiter.

Auslandsmarkt vs. Inlandsmarkt

Für KMU, Start-Ups und bereits bestehende Unternehmen ist es erst einmal wichtig, sich auf dem Inlandsmarkt zu beweisen. Ist dieser Schritt gelungen, so geht es an die Auslandsmärkte. Die Globalisierung hält auch in der Medizintechnikbranche ein und deshalb können es sich Unternehmen auch nicht leisten, die ausländischen Märkte zu ignorieren. Zu groß sind am Ende des Tages die Chancen.

Dennoch wagen nicht alle Unternehmen den Schritt und verweigern sich der internationalen Märkte. Mögliche Ursachen sind vor allen Dingen unterschiedliche Regelungen und die sprachlichen Barrieren. Doch auch kulturelle Hürden und unzureichende Kenntnisse über den jeweiligen Markt sorgen für Angst und deshalb wird der Schritt nicht gewagt.

Im Zusammenhang dieser beiden Märkte ist auch die unzureichende Nachfrage der heimischen Märkte und der harte Wettbewerb zu erwähnen. Dennoch sollten Unternehmen den Schritt wagen, schließlich geht es um Wachstum. Hier kommt im Übrigen der Hauptaspekt ins Spiel – Unternehmen, welche sich nur auf den Inlandsmarkt konzentrieren und kein Risiko eingehen, werden keine neuen Märkte erschließen. Außerdem gehen sie das Risiko ein, die Bedeutung auf dem Inlandsmarkt zu verlieren.

Der Export und das neue Marktpotenzial

Laut dem kürzlich veröffentlichten Lucintel-Bericht aus dem Jahr 2017 wird das Marktvolumen für Medizinprodukte in den kommenden Jahren enorm steigen und etwa 30 Prozent erreichen. Bis 2021 sollen es sogar 341 Milliarden Dollar sein. Ein Wert, der das neue Marktpotenzial eindrucksvoll zeigt.

Die Bemühungen zeigen jedoch auch, dass es in vielen Fällen zu Konformitäts- und Regulierungsproblemen (z.B. gemeinsame EU-Rechtsvorschriften) kommt, welche es auf dem medizinischen Markt zu lösen gilt. Unternehmen sollten sich auf keinen Fall vor Sprachbarrieren oder anderen Hürden entmutigen lassen. Es ist im Grunde ganz einfach, denn im Prinzip kann ein Markt willkürlich ausgesucht werden.Ob es sich um ein geographisch nahes Land mit ähnlichen Kulturen handelt, spielt dabei keine Rolle. Für deutsche Unternehmen kann sich das Potenzial genauso lohnen – was sich an mehreren Zahlen eindrucksvoll zeigt. Während Großbritannien nur ein Potenzial von 3,4 % hat, liegt das Importpotenzial für deutsche Unternehmen bei starken 7,9 %. Nur die USA hat mit 21 % einen noch größeren Wert.

Informative Fakten und Zahlen sowie Sprachanteile für medizinische Geräte

Im Nachfolgenden möchten wir uns erst einmal auf informative und interessante Fakten zu verschiedenen Auslandsmärkten liefern:

Japan ist beispielsweise ein Land, welches aus medizintechnischer Sicht äußerst interessant ist. So hat das Land im November 2014 den internationalen Standard für Qualitätsmanagementsysteme verabschiedet, welches aus dem EU-QMS-System für Medizinprodukte basiert. Damit ist Japan ein absoluter Fortschritt gelungen, denn die Zertifizierungskosten von den europäischen Produkten wurden nachhaltig reduziert.

In der Türkei schaut die Lage so aus, dass der Markt für ausländische und speziell für deutsche Unternehmen besonders attraktiv ist. Türkische Medizinhersteller und besonders die von Medizingeräten setzen auf technisch geringes Fachwissen. Aus diesem Grund ist es von entscheidender Bedeutung und ein Zeichen an die Branche, auf hochwertige Geräte zu setzen.

Vor allen Dingen die öffentlichen und privaten Krankenhäuser möchten eine höhere Qualität und mit mehr als 200.000 Betten ist die Türkei definitiv ein Markt, der für deutsche Unternehmen mehr als nur attraktiv ist.

Ähnlich schaut die Lage in China und Holland aus, wo die Märkte stark wachsen. Die Chinesen haben seit 2009 einen neuen Gesundheitsreformplan und dadurch ist auch der südostasiatische Markt zu einem wichtigen Bereich für Medizinprodukte geworden. Allein zwischen 2015 und 2015 ist der Markt um 20 % gewachsen – ein Indikator, der ganz klar für sich spricht. Nicht zu vergessen, dass die deutschen Medizinprodukte zu den stärksten Importprodukten von China gehören.

In Holland wird es in den kommenden Jahren einen starken Anstieg der Gesundheitsausgaben geben. Auch hier gibt es enorm viel Potenzial für deutsche Unternehmen. Es zeigt sich also letztendlich ganz klar, dass es sich für deutsche Unternehmen lohnt, einen Blick auf die ausländischen Märkte zu werfen.